Zeltspektakel 2026 in Winterbach

auf folgenden Konzerten:
Avantasia | 26. Juli 2026
Tobias Sammet nimmt das Zelt mit auf eine Metal-Opernreise: episch, opulent, aber erstaunlich zugänglich für alle, die es gern groß und erzählerisch mögen. Ein Abend
für jene, die im Sommer auch mal Feuer und Drachen vertragen.
Dick Brave | 27. Juli 2026
Wenn das Zirkuszelt zur Tanzfläche wird und die Pomade wieder glänzt, ist klar: Der 27. Juli gehört dem Rock ’n’ Roll. Dick Brave bringt den Sound der 50er und 60er
zurück. Nicht als nostalgische Kopie, sondern als druckvolle Live-Show mit Haltung, Humor und ordentlich Schweiß auf der Stirn. Zwischen schnarrender Rockabilly-
Gitarre, treibendem Kontrabass und mehrstimmigen Refrains entsteht ein Konzert, das keine Sekunde stillsteht.
SEAL | 28. Juli 2026
Der Raum ist voll, Licht bewegt sich, der Beat setzt ein. SEAL steht vor 4.000 Menschen und zieht sie sofort mit hinein. Seine Stimme trägt Songs wie „Crazy“ oder „Kiss
from a Rose“ durch eine moderne, rhythmische Show, die auf Bewegung setzt. Das Publikum tanzt, klatscht, singt mit. Ein Abend, der groß denkt, nach vorne spielt und als
gemeinsames Erlebnis trägt.
Dropkick Murphys | 29. Juli 2026
Dropkick Murphys aus Boston bringen irischen Folk-Punk mit maximaler Wucht ins Zelt. Zwischen Hymnen, Tempo und Publikumsnähe entsteht eine kollektive Energie,
die nach Bier, Schweiß und Haltung klingt. Ein Auftritt, der weniger Konzert ist als gemeinsamer Ausnahmezustand. Laut, herzlich und kompromisslos, getragen von
Chorpassagen, Fiddles und ungebremster Spielfreude bis zur letzten Minute.
Schmidbauer / Kälberer / Ringlstetter | 30. Juli 2026
Drei Musiker, die den leiseren Tönen vertrauen. Bayerisch grundiert, textlich präzise: ein Kontrastprogramm, das im Zeltspektakel-Kosmos schon immer funktioniert hat.
Classic Rock Night mit Uriah Heep – Mothers Finest – Wishbone Ash | 31. Juli 2026
Uriah Heep kommen mit einem Sound, der Platz braucht. Die Hammond rollt an, die Gitarre setzt dagegen, der Gesang hält die Linie. Mick Box, Bernie Shaw und Phil
Lanzon führen durch die großen Songs wie ’Easy Livin’, ’July Morning’ und ’Gypsy’. Rückblick, aber kein Stillstand. Im Zelt entsteht ein Sog, der trägt und weiterzieht.
Mothers Finest (’Baby Love’, ’Mickey’s Monkey’, ’Love Changes’) gehören sicher zu den vitalsten und charismatischsten Rockgruppen der letzten Jahrzehnte. Mit Joyce
Kennedy, ihrer furiosen Sängerin im Epizentrum des Klangbebens einer sagenhaft groovenden Rhythmusfraktion, die massenhaft feurige Gitarrensalven zum Niederknien
ablässt, hat sich Mothers Finest längst einen festen Platz in den Annalen der Rock-Historie gesichert.
Wishbone Ash - Andy Powell an der Leadgitarre und Muddy Manninen an der zweiten Gitarre spinnen die berühmten Doppel-Harmonien, während Schlagzeuger Joe
Crabtree und Bassist Bob Skeat das Fundament legen. Klassiker wie ’Blowin’ Free’, ’Phoenix’ oder ’Artemis Vision’ entfalten sich live, Gitarren und Rhythmus füllen das
Zelt. Präzision trifft Energie, komplexe Melodien treffen direkt ins Publikum – Wishbone Ash sind seit den 70ern eine feste Größe im Rock.
Max Herre & Joy Denalane | 1. August 2026
Ein Abschluss, der Soul und deutsche Songkultur zusammenbringt. Zwei Künstler, die mit ihren Bands gemeinsam über zwei Jahrzehnte Musikgeschichte geprägt haben
und deren Live-Dynamik auch im Zelt gut aufgehoben ist.
